Schulhof Kastanie

Waldorf Marburg

Herzlich willkommen! — Die Freie Waldorfschule, der Waldorfkindergarten und die Kinderstube bieten Entwicklungsbegleitung auf Grundlage der Waldorfpädagogik Rudolf Steiners. Im Zentrum dieses ganzheitlichen Ansatzes steht die leibliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes. Ziel ist es, junge Menschen in ihrem jeweiligen Alter angemessen anzusprechen und in der Gemeinschaft einen Raum zu schaffen, in dem die individuellen Anlagen sich frei entfalten können.

Blick auf Gebäude

Waldorf Marburg

Die Kinderstube besteht aus zwei Gruppen und nimmt Kinder ab dem ersten Lebensjahr auf. Der Kindergarten beherbergt vier Gruppen für Kinder über drei Jahren. Die Freie Waldorfschule Marburg ist eine allgemeinbildende, einzügige Schule und ermöglicht eine durchgängige Schulzeit von der ersten Klasse bis zum jeweiligen Abschluss mit einem hohen Betreuungsschlüssel. Alle staatlichen Schulabschlüsse bis zum Abitur können erworben werden.
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Mitglieder Verein

710

Mitarbeiter

110

Mitglieder Vorstand

4

Aktuelles

Verabschiedung

Im Beisein von Eltern und der gesamten Schulgemeinschaft wurden die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen mit zwei feierlichen Veranstaltungen im Festsaal verabschiedet. Am 7. Juli erhielten 24 Schülerinnen und Schüler ihr Abschlusszeugnis und durchschritten – wie zu Beginn ihrer Schulzeit am Einschulungstag – erneut den Sonnenblumenbogen, dieses Mal als Schritt in die Welt. Am 12. Juli […]

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Wie konnte das passieren?

Klassenspiel der 12. Klasse
5. | 6. & 7. Juli, 19 Uhr | Festsaal

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Klare Kante

Eine Ausstellung der 10. Klasse

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Waldorf Frühstück

Termine

Veranstaltungen im Mai 2024

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
29. April 2024
30. April 2024
1. Mai 2024(1 Veranstaltung)
2. Mai 2024
3. Mai 2024
4. Mai 2024
5. Mai 2024
6. Mai 2024
7. Mai 2024
8. Mai 2024
9. Mai 2024(1 Veranstaltung)
10. Mai 2024(1 Veranstaltung)
11. Mai 2024(3 Veranstaltungen)
12. Mai 2024
13. Mai 2024
14. Mai 2024(1 Veranstaltung)
15. Mai 2024
16. Mai 2024
17. Mai 2024
18. Mai 2024
19. Mai 2024
20. Mai 2024(1 Veranstaltung)
21. Mai 2024
22. Mai 2024
23. Mai 2024
24. Mai 2024
25. Mai 2024
26. Mai 2024
27. Mai 2024
28. Mai 2024
29. Mai 2024
30. Mai 2024(1 Veranstaltung)
31. Mai 2024(1 Veranstaltung)
1. Juni 2024
2. Juni 2024

Fragen & Antworten

  • Welche Rolle spielen digitale Medien an der Waldorfschule?

    Medienpädagogik ist fester Bestandteil im Lehrplan der Waldorfschulen. Sie beginnt zunächst als eine "indirekte Medienpädagogik", bei der die jüngeren Kinder die Welt mit allen Sinnen erfahren und sich kreativ und fantasievoll anhand unterschiedlicher Materialien mit ihr auseinandersetzen. Dabei entwickeln sie ihre Urteilsfähigkeit, die eine notwendige Voraussetzung für den selbstständigen Umgang mit digitalen Medien ist. Diese werden nach umfassenden Erfahrungen mit analogen Medien Schritt für Schritt in den Unterricht eingeführt, wobei neben der praktischen Handhabung vor allem ein echtes Verständnis der technologischen Grundlagen und Funktionsweise des Internets wichtig wird, was in der Oberstufe bis zu Reflexion der weltweiten gesellschaftlichen Wirkungen dieser Technologien reicht.

  • Welche Rolle spielen die Naturwissenschaften an der Waldorfschule?

    Der naturwissenschaftliche Unterricht stützt sich zwischen dem vierten und achten Schuljahr auf das präzise Beobachten biologischer, physikalischer und chemischer Phänomene und auf das selbstständige Entdecken der jeweiligen Gesetzmäßigkeiten. Vom 9. Schuljahr an treten abstrakte Modellvorstellungen und die Begriffsbildungen der modernen Naturwissenschaften in den Vordergrund, wobei weiterhin ein ergebnisoffener, forschender, auf eigenen Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen beruhender Unterricht praktiziert wird. Eine in Österreich durchgeführte PISA-Studie zu den Naturwissenschaften bescheinigt Waldorfschülern weit überdurchschnittliche naturwissenscharftliche Kompetenzen und führte dies ausdrücklich auf die als vorbildlich bezeichneten phänomenologischen Unterrichtsmethoden zurück.

  • Was hat es mit dem Fach Eurythmie auf sich?

    Eurythmie (wörtlich: guter, auch schöner Rhythmus) ist eine Bewegungskunst, die an Waldorfschulen in allen Klassen unterrichtet wird. Im Unterschied zu gymnastischen, pantomimischen oder tänzerischen Bewegungen, die völlig frei gestaltet werden können, gibt es in der Eurythmie für jeden Sprachlaut und jeden Ton eine ganz bestimmte Gebärde – es handelt sich also um sichtbar gemachte Sprache und Musik. In der Lauteurythmie stellen die Schüler zum Beispiel dar, was in einem Gedicht an Lauten lebt, und in der Toneurythmie, was in den Tonintervallen einer musikalischen Komposition lebt.

  • Werden die Kinder an der Waldorfschule weltanschaulich unterrichtet?

    Die von Rudolf Steiner entwickelte Anthroposophie ist eine Erkenntnishilfe für die Lehrer, zu keinem Zeitpunkt aber ist sie Gegenstand des Unterrichts. Da die Waldorfschule eine überkonfessionelle Schule ist, entscheiden zunächst die Eltern, welchen Religionsunterricht ihr Kind besuchen soll. Später entscheiden die Jugendlichen das dann selbst.

  • Kommt die Vorbereitung auf die Abschlüsse nicht zu kurz, wenn so viele Praktika stattfinden, Theater gespielt und handwerklich gearbeitet wird?

    Es ist richtig, dass diese Aktivitäten zusammen mit dem Lernpensum in manchen Schuljahren eine Doppelbelastung für die Schüler bedeuten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Prüfungsleistungen hierunter nicht leiden. Denn die durchschnittlichen Abschlussnoten der Waldorfschüler liegen mindestens auf dem gleichen Niveau wie bei Schülern von staatlichen Schulen.

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