„Bonjours Paris!“ – Eine Begegnung mit der Moderne

Kammerspiel nach den „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke, vorgetragen und inszeniert von Volker Ranisch in Zusammenarbeit mit dem Ring Theater Zürich

Am Freitag, 7. Februar 2020, war Volker Ranisch zu Gast an der Freien Waldorfschule Marburg mit einem als Melodram gestalteten Auftritt des einzigen Romans von Rainer Maria Rilke, den „Auftzeichnungen des Malte Laurids Brigge“, Rilkes Alter Ego, das er durch die Straßen von Paris wandern lässt. Volker Ranisch zog sein Publikum in den Bann der Worte Rilkes, welche – teils von Musik untermalt und vor ihr erst recht dramatisch erscheinend – in seiner Darstellung einen großen Bogen durch Paris spannte — oder eher durch Rilkes Leben?

Am Folgetag gestaltete Volker Ranisch noch einen Auftritt mit Heinrich Manns „Professor Unrat“ bei einem künstlerisch-literarischen Zirkel, um dann am Sonntag bei „Literatur um 11“ im Café Vetter aufzutreten, eingeladen von der Neuen Literarischen Gesellschaft Marburg. Dort war er mit den „Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“ von Thomas Mann‎ zu erleben. Unsere Alte Aula, die bei seiner Vorführung in warmes Licht getaucht war, gefiel ihm aber viel besser – und er empfahl der Literarischen Gesellschaft einen Umzug in die Waldorfschule.

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