Waldorf Marburg

Herzlich willkommen! — Die Freie Waldorfschule, der Waldorfkindergarten und die Kinderstube bieten Entwicklungsbegleitung auf Grundlage der Waldorfpädagogik Rudolf Steiners. Im Zentrum dieses ganzheitlichen Ansatzes steht die leibliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes. Ziel ist es, junge Menschen in ihrem jeweiligen Alter angemessen anzusprechen und in der Gemeinschaft einen Raum zu schaffen, in dem die individuellen Anlagen sich frei entfalten können.

Waldorf Marburg

Die Kinderstube besteht aus zwei Gruppen und nimmt Kinder ab dem ersten Lebensjahr auf. Der Kindergarten beherbergt vier Gruppen für Kinder über drei Jahren. Die Freie Waldorfschule Marburg ist eine allgemeinbildende, einzügige Schule und ermöglicht eine durchgängige Schulzeit von der ersten Klasse bis zum jeweiligen Abschluss mit einem hohen Betreuungsschlüssel. Alle staatlichen Schulabschlüsse bis zum Abitur können erworben werden.

Waldorf Marburg

Getragen werden die Waldorf-Einrichtungen in Marburg von dem als gemeinnützig anerkannten „Verein für Waldorfpädagogik Marburg”. Neben den eigenen Bereichen für Schule, Kindergarten und Kinderstube findet sich in diesem "blauen Bereich" alles zum Trägerverein sowie alle übergreifenden Angelegenheiten, zum Beispiel neben Küche und Cafeteria auch „Forum Erziehung“ und mehr.
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
Slider

Mitglieder Verein

710

Mitarbeiter

91

Mitglieder Vorstand

6

Aktuelles

„Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ – Die Aufführung muss leider verschoben werden

Aufgrund der Empfehlung der Behörden im Umgang mit dem Corona-Virus muss die Aufführung des Klassenspiels der 8. Klasse verschoben werden! Herr von Rappelkopf hat alles, was das Herz begehrt – er ist wohlhabend, hat eine ihm liebevoll zugewandte Frau, eine wunderschöne Tochter, einen Landsitz in den Bergen, Dienerschaft – aber er ist unglücklich. So furchtbar […]

Weiterlesen

Wanderausstellung „Friedensimpulse von Frauen“

Voraussichtlich bis zu Beginn der Osterferien finden Sie in den Fluren der Schule eine Wanderausstellung des Frauenrats der Anthroposophischen Gesellschaft zum Thema „Friedensimpulse von Frauen“. Friedensarbeit steht nicht unbedingt im Rampenlicht und ist von Natur aus leiser als das Getöse aggressiven Handelns. Einblicke zu geben in die beeindruckenden Lebensleistungen einzelner Frauen in ihrem Einstehen für […]

Weiterlesen

Kammermusikabend mit Vielfalt und hohem Niveau

Am 14. Februar veranstaltete der Fachbereich Musik wieder einmal einen Kammermusikabend in der Alten Aula unserer Schule. 35 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 3 – 13 zeigten ihr großartiges Können als Solisten und mit ihren jeweiligen Ensembles. Verschiedene Instrumente von Klavier bis Schlagzeug wurden von den jungen Künstlern zu Gehör gebracht. Selbst einstudierte Lieder […]

Weiterlesen

Waldorf Frühstück

Termine

Ansicht als Liste

30. März 2020

Schriftliche Abiturprüfung

Fragen & Antworten

  • Welche Rolle spielen digitale Medien an der Waldorfschule?

    Medienpädagogik ist fester Bestandteil im Lehrplan der Waldorfschulen. Sie beginnt zunächst als eine "indirekte Medienpädagogik", bei der die jüngeren Kinder die Welt mit allen Sinnen erfahren und sich kreativ und fantasievoll anhand unterschiedlicher Materialien mit ihr auseinandersetzen. Dabei entwickeln sie ihre Urteilsfähigkeit, die eine notwendige Voraussetzung für den selbstständigen Umgang mit digitalen Medien ist. Diese werden nach umfassenden Erfahrungen mit analogen Medien Schritt für Schritt in den Unterricht eingeführt, wobei neben der praktischen Handhabung vor allem ein echtes Verständnis der technologischen Grundlagen und Funktionsweise des Internets wichtig wird, was in der Oberstufe bis zu Reflexion der weltweiten gesellschaftlichen Wirkungen dieser Technologien reicht.

  • Welche Rolle spielen die Naturwissenschaften an der Waldorfschule?

    Der naturwissenschaftliche Unterricht stützt sich zwischen dem vierten und achten Schuljahr auf das präzise Beobachten biologischer, physikalischer und chemischer Phänomene und auf das selbstständige Entdecken der jeweiligen Gesetzmäßigkeiten. Vom 9. Schuljahr an treten abstrakte Modellvorstellungen und die Begriffsbildungen der modernen Naturwissenschaften in den Vordergrund, wobei weiterhin ein ergebnisoffener, forschender, auf eigenen Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen beruhender Unterricht praktiziert wird. Eine in Österreich durchgeführte PISA-Studie zu den Naturwissenschaften bescheinigt Waldorfschülern weit überdurchschnittliche naturwissenscharftliche Kompetenzen und führte dies ausdrücklich auf die als vorbildlich bezeichneten phänomenologischen Unterrichtsmethoden zurück.

  • Was hat es mit dem Fach Eurythmie auf sich?

    Eurythmie (wörtlich: guter, auch schöner Rhythmus) ist eine Bewegungskunst, die an Waldorfschulen in allen Klassen unterrichtet wird. Im Unterschied zu gymnastischen, pantomimischen oder tänzerischen Bewegungen, die völlig frei gestaltet werden können, gibt es in der Eurythmie für jeden Sprachlaut und jeden Ton eine ganz bestimmte Gebärde – es handelt sich also um sichtbar gemachte Sprache und Musik. In der Lauteurythmie stellen die Schüler zum Beispiel dar, was in einem Gedicht an Lauten lebt, und in der Toneurythmie, was in den Tonintervallen einer musikalischen Komposition lebt.

  • Werden die Kinder an der Waldorfschule weltanschaulich unterrichtet?

    Die von Rudolf Steiner entwickelte Anthroposophie ist eine Erkenntnishilfe für die Lehrer, zu keinem Zeitpunkt aber ist sie Gegenstand des Unterrichts. Da die Waldorfschule eine überkonfessionelle Schule ist, entscheiden zunächst die Eltern, welchen Religionsunterricht ihr Kind besuchen soll. Später entscheiden die Jugendlichen das dann selbst.

  • Kommt die Vorbereitung auf die Abschlüsse nicht zu kurz, wenn so viele Praktika stattfinden, Theater gespielt und handwerklich gearbeitet wird?

    Es ist richtig, dass diese Aktivitäten zusammen mit dem Lernpensum in manchen Schuljahren eine Doppelbelastung für die Schüler bedeuten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Prüfungsleistungen hierunter nicht leiden. Denn die durchschnittlichen Abschlussnoten der Waldorfschüler liegen mindestens auf dem gleichen Niveau wie bei Schülern von staatlichen Schulen.

_